Apple iPhone: Vergleich der iPhone-Generationen und Modelle

Übersicht iPhone Modelle

  • iPhone X (5,8 Zoll, Herbst 2017)
  • iPhone 8 (4,7 Zoll, Herbst 2017)
  • iPhone 8 Plus (5,5 Zoll, Herbst 2017)
  • iPhone 7 (4,7 Zoll, Herbst 2016)
  • iPhone 7 Plus (5,5 Zoll, Herbst 2016)
  • iPhone SE (4 Zoll, Frühjahr 2016, Speicherupgrade 2017)
  • iPhone 6s (4,7 Zoll, Herbst 2015)
  • iPhone 6s Plus (5,5 Zoll, Herbst 2015)

iPhone X

Das iPhone X ist seit dem 3. November – mal mehr, mal weniger – im Handel. Und in aller Munde, denn es stellt einen echten Einschnitt in der iPhone-Entwicklung dar. Im Gegensatz zum iPhone 8 und iPhone 8 Plus, die nur behutsame Neuerungen im Vergleich zu ihren Vorgängern bieten, bricht das iPhone X mit vielen Konventionen. Beispielsweise optisch, da der Rahmen fast komplett entfällt. Stattdessen geht die meiste Fläche an das neuartige 18:9-Display mit farbenfrohem und kontrastreichem OLED-Panel. Da bleibt kein Platz für den Fingerabdrucksensordafür gibt es jetzt Face ID. Die innovative Gesichtserkennung funktioniert nach einiger Gewöhnung gut und zudem flinker als der Iris-Scan der Konkurrenz. Der Prozessor ist genauso turboschnell wie beim iPhone 8, der Telezoom der zweiten Kameralinse kaum spürbar verbessert. Neben all der Euphorie gibt es eine Enttäuschung: Der Akku schafft bei intensiver Nutzung nicht einmal zehn Stunden. Das machen das iPhone 8, das 8 Plus und obendrein die Konkurrenz besser! Apple lässt sich trotzdem gut bezahlen: Die Version mit 64 Gigabyte (GB) des iPhone X kostet deftige 1.149 Euro, für 256 GB sind schwindelerregende 1.319 Euro fällig – und die Aussicht auf Rabatte ist gering.

 

Wer nicht das neueste Flaggschiff braucht, greift lieber zum iPhone 7 (Plus) und spart dabei mehr als die Hälfte. Denn Apple ist mit dem iPhone X bei Design und Technik zwar endlich wieder auf Augenhöhe mit der Android-Spitze und liefert eine neue, zukunftssichere Referenz. Doch die Unterschiede zu anderen iPhones sind gering (abgesehen vom Display), die Preise dafür verdammt hoch.

iPhone 8 & 8 Plus

Die iPhones 8 und 8 Plus hatten keinen leichten Start: Ihre Neuerungen fallen auf den ersten Blick überschaubar aus – und zusätzlich erschienen sie im Schatten des schier übermächtigen iPhone X. Der A11-Bionic-Prozessor sorgt durchaus für Temporekorde und lässt die Android-Elite in den prestigeträchtigen Benchmark-Tests hinter sich. Das Problem dabei: Im Alltag ist der virtuelle Muskelzuwachs kaum greifbar; auch das ein Jahr alte iPhone 7 erlaubt sich in dieser Disziplin keinerlei Schwächen. Neben kleinen Veränderungen an der Kamera fällt als größte Neuerung die Rückseite auf: Das Heck kommt jetzt in Glas anstelle des gewohnten Aluminiums daher und ermöglicht erstmals bei einem iPhone drahtloses Laden; sonst hat sich das Design nicht verändert. Mit seinem angestaubten 16:9-LCD-Display wirkt das iPhone 8 im Vergleich mit dem iPhone X wie aus einer anderen Zeit, kostete aber bei seinem Marktstart mehr als je ein Apple-Telefon zuvor: Die Kalifornier verlangen 799 Euro für das iPhone 8, die Plus-Version schlägt mit 909 Euro zu Buche. Gute Nachricht für Interessenten: Der Preisverfall beginnt unheimlich schnell und für iPhone-Verhältnisse drastisch. Wer die Preissuchmaschine Idealo zum iPhone 8 bemüht, spart bereits jetzt 60 Euro (iPhone 8).

hingegen schon

iPhone 7 & iPhone 7 Plus

Das iPhone 7 aus dem Jahr 2016 ist das vorerst letzte iPhone im ebenso schicken wie robusten Aluminiumgewand. Dabei gibt es ein ‚normales‘ iPhone 7 (4,7 Zoll) und das größere iPhone 7 Plus. Deutlichstes Unterscheidungsmerkmal der beiden Apple-Geschwister: Auf der Plus-Rückseite prangt eine Dual-Kamera mit zwei Linsen. Und sonst? Der Wegfall der Kopfhörerbuchse und die neuen kabellosen Kopfhörer sind vermutlich für die wenigsten Käufer entscheidend – ebenso wenig wie der etwas schnellere Prozessor im Vergleich zur iPhone-6S-Generation. Ein Blick auf die Preise: Das kleinere iPhone 7 kostet offiziell zwischen 629 Euro (32 GB Speicher) oder 739 Euro (128 GB), das Plus-Modell 769 Euro (32 GB) oder 879 Euro (128 GB). Viel Kohle für das edle Metall! Auf dem freien Markt sind die Preise inzwischen geringer: Je nach Modell und Farbe findet sich das iPhone 7 auf Idealo für bis zu 110 Euro weniger gegenüber dem Kauf im Apple Store. Lohnt sich der Kauf überhaupt? Wer nicht unbedingt Wasserfestigkeit, matt- oder hochglanzschwarze Außenhülle und Kameradoppel braucht, spart mit dem iPhone 6S (Plus) 200 Euro und mehr. Dabei ist der bloße Leistungsunterschied im normalen Nutzeralltag kaum messbar.

iPhone 6

Das iPhone 6 hat seine besten Tage hinter sich. Anders beim Nachfolger, dem iPhone 6S und dem größeren iPhone 6S Plus, mit ihrem druckempfindlichen Bildschirm – Apple nennt die Technik 3D Touch. Der leistungsstarke A9-Prozessor hält gut mit der Qualcomm-Snapdragon- und Samsung-Exynos-Konkurrenz mit, wie Benchmark-Tests zeigen. Dazu gesellen sich mit 2 GB Arbeitsspeicher ausreichend Kraftreserven für den Multitasking-Betrieb. Nicht wenige Stimmen meinen, dass gerade der Arbeitsspeicher das Herzstück eines jeden Apple-Telefons sei. Die Android-Konkurrenz lässt die beiden Speicherplatinen der 4- oder gar 6-GB-Muskelprotze zwar klein aussehen, doch in der Apple-Welt tickt die Datenuhr etwas anders. Ruckler in der neuesten iOS-Oberfläche (10.1) sind nicht auszumachen, was sich wohl mit dem nächsten großen iOS-Versionswechsel nicht ändert. Preislich pendelt sich das 32-GB-Modell des 6S bei gut 450 Euro ein. Die günstigste Amazon-Alternative eines Händlers mit ausreichender Bewertungs-Strahlkraft fängt bei vielversprechenden und durchaus angebrachten 399 Euro an. Wer lieber einen großen 5,5-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) mit sich trägt, bezahlt beim 6S Plus mit 16 GB rund 500 Euro.